BILDUNGSSTUDIE 2016

BILDUNGSSTUDIE 2016

Bildungsstudie 2016 – Abstract

Qualität ist in der Weiterbildung ein zentrales Thema. Der Weiterbildungsmarkt besteht grösstenteils aus privaten Organisationen und ist für die Kundinnen und Kunden intransparent: Für jedes Thema gibt es zahlreiche Angebote, und es existiert keine neutrale Informationsstelle, die darüber Auskunft geben könnte, welches Angebot das passende ist.

Was bringen Qualitätslabels?
Entsprechend müssen die Anbieter Wege finden, die Qualität ihrer Angebote zu sichern und nach aussen hin sichtbar zu machen. Eine Möglichkeit dazu sind Qualitätslabels. Am weitesten verbreitet sind in der Weiterbildung die anerkannten Labels eduQua und ISO. Beide erfassen Minimalstandards und belegen, dass der Anbieter grundlegende Qualitätsanforderungen erfüllt. Für die Kunden sind Labels deshalb ein wichtiger Anhaltspunkt – wenn auch keine Garantie für einen guten Kurs. Während grosse Anbieter meist über ein Label verfügen, stehen kleine Institutionen dem Trend zur Standardisierung in der Qualitätssicherung oft kritisch gegenüber. Das Thema Qualität erschöpft sich denn auch nicht in der Frage nach dem Label. Die Qualität von Kursen kann auch mithilfe von Evaluationen, Checklisten, Tagungen oder Qualitätszirkeln entwickelt werden.

Woran erkennt man Qualität?
Die Bildungsstudie 2016 fragt genauer nach, was die Anbieter unter Qualität verstehen, welche Instrumente sie nutzen und wie sie die Wirkung oder den Nutzen von Qualitätslabels beurteilen. Dabei wird deutlich, dass Qualität sehr verschieden verstanden wird. Während für die einen Lernziele, Inhalte und die methodisch-didaktische Arbeit im Zentrum stehen, definieren andere Qualität über die Zufriedenheit der Kunden oder über den Nutzen des Gelernten. Eine wichtige Rolle spielt für viele Anbieter auch die Qualifikation der Kursleiter und –leiterinnen. Häufig betonen Anbieter ausserdem, dass sie Qualität nicht als Eigenschaft ihrer Arbeit, sondern als Prozess verstehen. In vielen Antworten spiegeln sich die Standards von Qualitätslabeln – aber nicht nur: Einzelne Anbieter halten fest, dass zur Qualität von Weiterbildung auch Werte gehören, die sich nicht messen lassen, so beispielsweise Leidenschaft, Atmosphäre oder selbstständiges Denken.

Herausforderungen
Ausserdem wirft die Studie einen Blick in die Zukunft: Wo sehen die Anbieter die Herausforderungen der nächsten drei Jahre, wenn es um Qualitätsfragen geht? Hier reicht das Spektrum von der Angebotsentwicklung über Didaktik und Lernberatung bis hin zur Organisationsentwicklung, den Managementprozessen oder der Feed-back-Kultur des Personals.

Die Bildungsstudie 2016 wird vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB in Zusammenarbeit mit dem Messeveranstalter apv communications ltd. realisiert. Diese wird wie gewohnt im Vorfeld der Bildungsmesse im HB Zürich präsentiert und zwar am 15. März 2016, siehe auch: Programm


Aussteller

  • HES-SO VS - DIE WALLISER FACHHOCHSCHULE
  • Tourismus-KV
  • DIDAC SCHULEN
  • HWZ
  • KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL
  • STADT ZÜRICH, LAUFBAHNZENTRUM
  • Weiterbildungszentrum Lenzburg
  • TEKO
  • hso
  • SwissInfluencer
  • HOCHSCHULE FÜR TECHNIK UND WIRTSCHAFT HTW CHUR
  • CLALÜNA COMPUTER
  • ABB TECHNIKERSCHULE
  • UNIVERSITÄT ZÜRICH
  • SSTH SWISS SCHOOL OF TOURISM AND HOSPITALITY
  • SHI HOMÖOPATHIE SCHULE
  • INSTITUT FÜR LERNTHERAPIE
  • campus-tourismus
  • HÖHERE FACHSCHULE FÜR TOURISMUS GRAUBÜNDEN, ACADEMIA ENGIADINA
  • ZHAW ZÜRCHER HOCHSCHULE FÜR ANGEWANDTE WISSENSCHAFTEN
  • fhnw
  • SKYGUIDE
  • VOLKSHOCHSCHULE ZÜRICH
  • rolfott
  • KANTON ZÜRICH, BILDUNGSDIREKTION
  • TextAkademie
  • KLUBSCHULE MIGROS ZÜRICH
  • ACADEMIC GATEWAY AG
  • SIU
  • paramed