BILDUNGSSTUDIE 2012

BILDUNGSSTUDIE 2012

Online-Befragung Bildungsstudie 2012
Durch die Teilnahme von über 2‘000 Studierenden (Bildungsnachfragende) der Tertiärstufen A sowie B an der Umfrage zur Bildungsstudie Schweiz 2012, ist eine fundierte und breit abgestützte Auswertung der Erhebung möglich.

Die Themenschwerpunkte der Bildungsstudie 2012 liegen neben der Finanzierung der Bildung und den geschulten Kompetenzen in der aktuellen Bildungsmassnahme, auch auf weiteren bildungsrelevanten Entwicklungen und Tendenzen. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr auch die politische Meinung aus dem Schweizer Parlament zu bildungspolitischen Themen erfasst, die in einem semantischen Differenzial erhoben wurde.

Finanzierung der Bildung:
Bildungsmassnahmen werden häufig von den Studierenden selbst getragen, sei es aus eigenen Ersparnissen oder regelmässigem Einkommen. Dieser Trend ist auf Tertiärstufe A noch stärker zu beobachten als auf Stufe B und setzt sich im Vergleich zu den Daten aus den Vorjahren weiter fort. Arbeitgeber sind insbesondere bereit in Bildungsmassnahmen zu investieren, wenn Sie einen direkten Mehrwert für das Unternehmen aus der Aus- und Weiterbildung erkennen können. Dies ist bei der praxis- und arbeitsmarktnäheren Tertiärstufe B häufiger der Fall. Die Meinungen der Experten, wer letztendlich welche Anteile an der Ausund Weiterbildung tragen soll, gehen auseinander.


Geschulte Kompetenzen:
Über 80% der Erhebungsteilnehmenden geben an, in ihrer aktuellen Bildungsmassnahme stark oder eher stark die Fachkompetenz zu schulen. Primär dürfte diese starke Ausprägung mit dem von der Wirtschaft geforderten Praxisbezug, das heisst der direkten Umsetzbarkeit von Lerneinheiten im Unternehmensumfeld, zusammenhängen.
Trotz dieser deutlichen Dominanz der Fachkompetenzen, ist im Laufe der letzten Jahre ein zunehmender Trend hin zu einer stärkeren Fokussierung auf die Methoden- und Sozialkompetenzen zu beobachten. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Zunahme von 10% der Erhebungsteilnehmenden zu beobachten, die in ihrer Bildungsmassnahme primär die Sozialkompetenzen schulen. Dies ist wenig erstaunlich, denn das Arbeitsumfeld sowie die Arbeitsprozesse der Arbeitnehmer werden in der heutigen Zeit zunehmend komplexer. Steigender Wettbewerbsdruck, zunehmende Globalisierung und immer schnellere Produktlebenszyklen sind nur einige Herausforderung mit denen Schweizer Unternehmen konfrontiert sind. Die Fähigkeit in diesem Umfeld als lernende und vor allem kundenorientierte Organisation zu agieren ist äusserst wichtig und bringt auch neue Herausforderungen an die Arbeitnehmer mit sich. Es ist davon auszugehen, dass individuelle Kompetenzen und insbesondere die Sozialkompetenzen, in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Für Bildungsinstitutionen gilt es demnach für ihr Bildungsangebot die richtigen Schlüsse zu ziehen und ihr Angebot allenfalls an diese Bedürfnisse anzupassen.


Bildungspolitische Dimensionen:
Eine solide Bildungspolitik bildet die Grundlage der Wirtschafts- und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Viele Themen werden in den verschiedenen politischen Lagern bzw. Parteien kontrovers diskutiert. Im Rahmen der diesjährigen Bildungsstudie wurden einige bildungspolitische Dimensionen definiert und zur Evaluation an die Politiker des Schweizer Parlaments (National- und Ständerat) versandt. 26 National- und Ständeräte mit einer hohen Affinität zur Bildungspolitik äusserten bereitwillig ihre Meinung zur Thematik.
Die Politiker sind der Meinung, dass die Investitionen in die Bildung durch den Bund erhöht werden sollen. Diese Meinung wird mit einem Wert von 3.42 von maximal 4 Punkten vertreten, dies entspricht einer Zustimmung von 85.5%. Eine Fremdfinanzierung, das heisst eine Kostenübernahme durch den Staat oder Arbeitgeber wird von den Politikern insbesondere bei der Finanzierung von Erstabschlüssen vorgeschlagen (3.35). Weniger deutlich ist das Ergebnis im Bereich des postgradualen Studiums (2.31). Ebenfalls plädieren die befragten Parlamentarier für international anerkannte Titel. Im Zuge der zunehmenden Globalisierung und Internationalisierung von Märkten und der damit verbundenen Flexibilität der weltweiten Kommunikation und Gestaltung der Organisationsstrukturen von Schweizer Unternehmen, ist dieses Ergebnis eine logische Konsequenz. Arbeitskräfte sind heute vermehrt über die Landesgrenzen hinweg tätig und müssen auch im Ausland ihre Kompetenz transparent machen können. Der Transparenz kommt auch mit dem zunehmenden Fachkräftemangel ein höheres Gewicht zu. Vor allem in technischen Bereichen wie beispielsweise der IT sowie in der Forschung und Entwicklung bedient sich die Schweiz aufgrund fehlender Fachkräfte des ausländischen Arbeitsmarktes. Während bei Schweizer Unternehmen die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte steigt, nimmt auch die Zahl der Ausländer an Schweizer Hochschulen und Universitäten zu. Während der letzten 10 Jahre hat sich die Zahl der Studierenden aus dem Ausland an Schweizer Hochschulen gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) verdoppelt. Verschiedene Politiker fordern daher höhere Studiengebühren für ausländische Studierende.


Die Bildungsstudie 2012 ist ausverkauft.
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Aussteller

  • SIU KMU Unternehmerschule
  • BVS BUSINESS SCHOOL
  • UNIVERSITÄT ZÜRICH
  • SAL HÖHERE FACHSCHULE FÜR SPRACHBERUFE
  • ZHAW-DEPARTEMENT ARCHITEKTUR, GESTALTUNG UND BAUINGENIEURWESEN
  • SHI HOMÖOPATHIE SCHULE
  • HES-SO VS - DIE WALLISER FACHHOCHSCHULE
  • iES
  • BHMS
  • SIU Kaderschule Detailhandel
  • ZHAW-DEPARTEMENT SOZIALE ARBEIT
  • Juventus Schule für Medizin
  • BÉNÉDICT SCHULEN
  • STADT ZÜRICH, LAUFBAHNZENTRUM
  • INTERMUNDO
  • KANTON ZÜRICH, BILDUNGSDIREKTION
  • ZHAW SCHOOL OF MANAGEMENT AND LAW
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  • Juventus Maturitätsschule
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  • VOLKSHOCHSCHULE ZÜRICH
  • Juventus Wirtschaftsschule
  • HOLASTUDY
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  • ZHAW-DEPARTEMENT ANGEWANDTE LINGUISTIK
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